von: Julien (Gast)09.12.2012, 16:29
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@ Gast

Das "Level der Gewalt" ist in Marseillle sicherlich nicht anders oder krasser als in Paris.

Der Unterschied ist nur, dass sich die Gewalt in Marseille mehr über die Stadt (vorwiegend komplette nördliche hälfte der Stadt, regelmäßig auch Innenstadt) verteilt, während sie sich in Paris mehr auf bestimmte Vorstädte konzentriert.

Dafür passiert in Marseille im Verhältnis zur Einwohnerzahl (mit Großraum ca: 1,3 Mio Enwohner, Paris dagegen 12 Mio. Einwohner) wahrscheinlich öfters etwas "schlimmes".

Da es bei Paris neben bitter-armen Vororten gleichzeitig auch viele reiche und wohlhabene Gegenden (16te, Neullily, Saint-Cloud, Versailles usw.) gibt... würde ich sagen dass die Kluft zwischen arm/reich sowie sicher/gefährlich im Pariser Raum einen Tick extremer ist.
von: Gast (Gast)13.12.2012, 01:02
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Solange solche Elemente nicht in die sicheren Gegenden kommen, gehts ja noch. Zumindest das scheint ja so zu sein. Daher kann man sich sichere Gegenden aussuchen, muss dann auch etwas mehr bezahlen, aber Sicherheit ist eben der Komfort der Zukunft. Von daher: Lieber auf ein paar Quadratmeter und das Frühstück verzichten, als opulent zu dinieren und den Nachtisch auf der Straße serviert zu bekommen.
Vertrauen:
von: mightysam113.12.2012, 09:43
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Ich muss echt mal sagen der Ton der Diskussion ist echt unpassend und gefaellt mir immer weniger. Als feste Regel zum Hotel buchen einfach alles ignorieren was nicht eine Postleitzahl mit 75 vorne hat. Wenn man meint man muss ein paar Euro sparen, und sich dann beschwert in einem Hotel in einem weit entfernten Vorort zu sitzen und Stunden im RER zu verbringen: Selber schuld. In Paris selber ist es zu normalen Zeiten und normalen Bedürfnissen wirklich nicht gefährlich.
Soweit fuer den Normaltouristen, wenn man länger hier ist ist es sicher wichtig auch über die Peripherique zu schauen und die Realitäten zur Kenntnis zu nehmen. In einen Forum fuer Touristen ist es doch unpassend andauernd nur über Kriminalität und Armut zu diskutieren und dazu noch ellenlange Diskussion uber Fahrscheine und Disneyland zu führen. Sorry es gibt aber genug andere spannende Dinge in Paris zu entdecken und ich wuerde mir wünschen mal wieder ein bisschen mehr ueber die interessanten Dinge zu reden.
Viele Gruesse Christoph
Vertrauen:
von: Achim13.12.2012, 19:40
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Genauso ist es. Ich habe den gleichen Eindruck wie Christoph und kann seine Auffassung und Empfehlung in jedem Wort bestätigen.
Gruß von Achim
von: Julien (Gast)14.12.2012, 00:03
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Ich verstehe ganz einfach die Aufregung nicht, da es doch eine ganze Reihe an verschiedenen Threads über Paris hier im Forum gibt, wo man auch über die schönen, interessante Dinge schreiben kann.

In "diesem Thread" geht es um das Thema Sicherheit: Leute kommen öfters hierher, brauchen Infos, möchten Tipps... und bekommen sie, - und sind dankbar (auch wenn´s mal nur um harmlose, eigentlich sichere Viertel geht). Wo ist das Problem?

Und Nein mightysam1: Einfach zu sagen, nur alles buchen was eine "75" vorne hat und den Rest igonorieren, ist nicht korrekt.

Wenn jemand das nicht lesen möchte, weil er seine Weltvorstellung von Paris nur schön und bunt behalten will, dann soll dieser in einen von vielen anderen Thread´s gehen, ganz einfach.
von: Gast (Gast)14.12.2012, 19:09
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@mightysam1: Es gibt doch genügend andere Threads, bzw. mach doch selber einen auf und schreib was interessantes. Allein die Zahl der Beiträge und mehr noch der Zugriffe belegt, dass es Menschen wichtig ist, sich darüber zu informieren. Ein oder zwei solche Threads kann ein Forum schon ertragen, ohne dass die gute Stimmung darunter leidet. Im Zweifelsfall eben nicht anklicken.
von: Gast (Gast)17.12.2012, 01:00
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Die von mightysam vorgeschlagene Regel ("alles ignorieren was nicht eine Postleitzahl mit 75 vorne hat" ist absoluter Blödsinn. Warum sollte man sich auf Paris versteifen wenn es anderswo mehr Komfort für weniger Geld gibt? Sinn dieses Threads ist ja gerade die Leute zu beraten, welche Vororthotels zu empfehlen sind und welche nicht.
von: barbo (Gast)06.04.2013, 06:40
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Hi zusammen,
Nachdem ich mich über einige Äußerungen und gegenseitige Anfeindungen in diesem Thread echt gewundert hab, spare mir mal alle persönlichen Kommentare zu einzelnen Usern.. Was sollen diese gegenseitigen Sticheleien? Bringt doch keinen weiter..
Na ja, stattdessen möchte ich schildern, wie es mir grad ergangen ist: war bis gestern für ein paar Tage allein in Paris (bin übrigens 33 und weiblich) und habe direkt an der Metro Barbès-Rochechouart gewohnt. Fand die Gegend jetzt nicht super, aber schon ok. Das Hotel war halt einigermaßen bezahlbar und man kommt von dort schnell ins Zentrum, das war mir das wichtigste. Bin eigentlich überhaupt kein ängstlicher Mensch, aber eines Nachmittags (!) bin ich mal aus Lust und Laune eine Metrostation weiter gefahren (Château Rouge), um nicht immer den gleichen Weg zum Hotel zu laufen. Da war ich dann doch ziemlich geschockt, denn kaum aus der Metro raus, fand ich mich in einem lauten, wilden Streit zwischen ca. 20-30 Arabern und Schwarzafrikanern wieder, bei dem mir echt Angst und Bange wurde! Worum es genau ging, hab ich nicht verstanden, nach dem, was ich hier gelesen hab, vielleicht Drogenhandel? Keine Ahnung, ist auch eigentlich egal, jedenfalls war die Stimmung sehr aggressiv und ich kam kaum durch die Menschenmenge durch, weil die sich direkt um den Metroausgang aufgebaut hatten. Habe versucht, mir meine Verunsicherung nicht anmerken zu lassen und bin möglichst ruhig da durch und Richtung Hotel gegangen. Es ist auch nichts weiter passiert, aber der Vorfall hat mich echt erschreckt und von da an war ich definitiv sensibilisierter für ´gefährliche Situationen´.
Und das ist auch der Grund, weshalb ich das hier schreibe: man sollte in dieser Stadt (ja, ja, wie in so vielen anderen Städten auch) einfach mit offenen Augen durch die Gegend gehen und damit rechnen, dass solche Dinge passieren können, egal, ob Vorort, Innenstadt, tagsüber oder nachts. Ich war da wohl echt naiv und hab einfach nicht mit sowas gerechnet. Das geht bei Paris vielleicht vielen Leuten so, weil man immer nur so romantische Bilder von der Seine, dem Eiffelturm, etc. assoziiert, könnte ich mir vorstellen.. klar, die brennenden Autos gibt´s, aber das war ja ´nur´ in den Vororten...
Mein Tipp wäre einfach: sich gut informieren, vorab abwägen, ob man (noch) mehr Geld für ein supergut gelegenes Hotel ausgeben, oder etwas günstiger unterkommen will, dafür dann aber vielleicht gewappneter auf solche Situationen reagieren kann.
War übrigens das 6. Mal in Paris und auch zigmal in anderen Metropolen. Bin also kein Landei, sondern hatte wohl bisher einfach nur Glück!?
Lg und viel Spaß in Paris - bloß, weil hier auch über unschöne Aspekte der Stadt geschrieben wird, soll das ja nicht heißen, dass es da nicht toll ist, immer diese schwarz-weiss-Seher...
Barbara
von: Gast (Gast)18.04.2013, 22:59
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http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1432063
Jugendliche überfallen Regionalzug in Paris
Die Passagiere der Regionalbahn ´RER D´, die den Großraum Paris von Nord nach Süd durchquert, sind Kummer gewohnt. Noch häufiger als auf anderen Strecken des Pariser Nahverkehrs beklagen sie sich über Verspätungen, Belästigungen, Diebstähle und Vandalismus. Doch das, was die Fahrgäste in der Nacht auf den Sonntag erleben mussten, überstieg wohl ihre schlimmsten Befürchtungen: Auf dem Bahnhof der Problemvorstadt Grigny fielen ungefähr zwei Dutzend Jugendliche mit vermummten Gesichtern über den Zug her. Sie rannten von Waggon zu Waggon, bedrohten die Leute und raubten sie aus. ´Das ist wie der Wilde Westen und eine Rückkehr der Postkutschen-Überfälle´, wunderte sich später ein Polizist.
Ein Student, der mit seiner Freundin in dem Zug saß, erzählte der Agentur AFP: ´Wir hörten Lärm und Schreie und sahen Menschen die Bahnsteige entlang rennen.´ Dann seien die Ganoven in seinen Waggon gekommen. ´Sie versetzten mir einen Faustschlag, und ich spürte...
von: Jan (Gast)06.05.2013, 03:55
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@ Barbara
Ja, das Problem ist, dass Personen wie ich, die diese Probleme ansprechen, ständig von einer Schar Gutmenschen angegriffen werden, die mit einer rosaroten Brille durch die Gegend laufen. Ich kann es nur immer wieder betonen, es ist besser, man hält sich von genau diesen Personen möglichst fern. Das war in Deinem Fall leider kaum möglich, aber generell lebt man einfach sicherer, wenn man grundsätzlich in Metro, RER, etc. die Nähe zu Weißen sucht, am besten mittleres Alter.
Nein, ich denke mit Glück hat das nix zu tun. Komme gerade aus Madrid, bin da aus Spaß abends mit dem Bus durch Trabantensiedlungen gefahren, solch ein Publikum gibts dort nicht. Im ganzen Bus nur eine Schwarze und die kam offensichtlich aus dem Büro nach Hause. In anderen spanischen Metropolen ist das ähnlich, das ist ein französisches Problem und dabei vor allem ein Pariser Problem. Wie Julien sagte, Paris ist mit nichts zu vergleichen.
Zu "Gast" fehlen mir einfach nur die Worte.
von: Julien (Gast)07.05.2013, 19:38
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@ Jan

Das Problem sind nicht die "Schwarzen" oder Araber selbst, das Problem sind die "sozialen verhältnisse" in denen diese leben müssen, was regelrecht zu einem blühen und gedeihen der Kriminalität führt.
Es ist ohnehin falsch zu behaupten, dass man "alles was farbig" ist meiden soll - das klingt für mich schon nach nem Tick Rassismus.

Ich kenne sehr viele Afrikaner und Araber in Paris die schwer in Ordnung sind, bzw. "netter" und "menschlicher" als manch anderer weisser Frabnzose.
Kleines Beispiel noch: In fast allen Kaufhäusern sind es schwarze, die für eure sicherheit sorgen. Und das letzte mal wo ich in Paris war (im Zentrum), hat so ein Sicherheitsmann gerade einen Weißen beim klauen erwischt.
Wie kann das denn sein

Wie gesagt, es sind die sozialen Missstände, die Ghettoisierung usw. die bestimmte Personengruppen erst Kriminell machen. Wenn in diesen Vierteln statt araber und schwarze, mehrheitlich WEISSE drin wohnen würden, wäre es das selbe in grün.
von: Gast (Gast)11.05.2013, 13:04
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Hallo,
ich lebe mittlerweile seit Anfang Januar in Epinay-sur-Seine und möchte hier nun gerne auch meine Erfahrungen teilen. Ich habe vor meiner Abfahrt die Beiträge in diesem Forum durchgelesen und war schockiert. Ich hatte dermaßen Angst, dachte sogar kurz vor meiner Abreise daran meinen Erasmus Aufenthalt abzusagen. Im nachhinein bin ich nur froh, dass ich gefahren bin und auch darüber, dass ich das ziemlich günstige Zimmer in dem Wohnheim angenommen habe. Klar, die Gegend ist nicht die Sicherste und momentan sieht man sowieso vor lauter Baustellen die Stadt nicht mehr, aber Mitstudenten von mir leben teilweise auf winzigstem Raum bzw Teilen sich sogar ein Doppelbett und bezahlen mehr als ich hier für mein Zimmer incl. Küche und Bad.
Mir ist (bis jetzt) auch noch nichts passiert, war auch schon in St. Denis unterwegs und meine Uni befindet sich in Villetaneuse. Ich möchte hier nichts schönreden, habe auch häufig ein leicht mulmiges Gefühl wenn ich Nachts alleine nach Hause komme, da wir aber 15 Erasmusstudenten im Wohnheim sind, kommt dies ohnehin so gut wie nie vor. Zu zweit, auch zwei Mädchen, ist alles kein Problem, da fühlt man sich einfach gleich viel sicherer, tagsüber sowieso. Wurde zwar schon ein paar mal blöd von der Seite angesprochen aber sonst nichts weiter. Kollegen von mir wurden beklaut, allerdings nicht im Banlieue sondern in Paris !
Achja ich bin weiblich, blond und aus Österreich, also war vorher keineswegs an soziale Brennpunke gewohnt.
Also genießt Paris (mit oder ohne den Vororten), keine Panik und Liebe Grüße
von: Gast (Gast)13.05.2013, 00:02
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Epinay ist generell ok solange man sich von den Sozialwohnungsbauten fernhält. Die Uni in Villetaneuse ist aber schon recht gefährlich, es gibt dort immer wieder gröbere Zwischenfälle, es wundert mich sehr, dass du davon nichts mitbekommen hast. Es ist auch nicht ohne Grund dass das Unigelände vor einiger Zeit komplett eingezäunt wurde, nachdem Gruppen Jugendlicher in die Vorlesungsräume eingedrungen sind und Studenten und Professoren ausgeraubt haben.
von: Jan (Gast)13.05.2013, 01:15
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Julien, Du hast natürlich Recht mit den sozialen Verhältnissen. Bloss wenn ich gerade wieder lese von Gast, dass da Studenten und Professoren von Jugendgruppen ausgeraubt wurden, frage ich mich schon was das für Leute waren...
Es gibt aber auch etwas wie eine statistische Wahrscheinlichkeit. In manchen Gegenden ist die Kriminalität höher, manche Bevölkerungsgruppen stellen einen überproportional hohen Anteil an Gewalttaten etc. Natürlich sind das dann nicht alle, aber als Fremder in einer Stadt wie Paris sehe ich halt lieber zu, dass ich eher in sicheren Gegenden unterkomme und mich von bestimmten Personen fernhalte. Ich würde auch nicht unbedingt an einer Gruppe volltrunkener Weisser vorbeigehen, sondern vielleicht eher die andere Straßenseite bevorzugen. Im Zug würde ich auch eher neben einem Schwarzen im Anzug und mit Aktentasche auf dem Schoß sitzen als neben einem "verlottert wirkenden" Weißen. Die Aufgabe ist immer, von der Ferne einzuschätzen, ob von Personen eine Gefahr ausgehen könnte und das geht halt nur nach äußerlichen Merkmalen. Deshalb bin ich aber noch kein Rassist.
von: neuer gast (Gast)22.05.2013, 12:26
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Hallo zusammen!
Zunächst möchte ich mich für die vielen Tips und Erfahrungswerte hzerlich bedanken. Toll, daß Ihr soviel Zeit investiert, um anderen Nutzern zu helfen.
Ich bin bereits verängstigt, weil ich mir ein relativ gutes Bild durch Eure Beiträge machen konnte, möchte allerdings nochmal konkret nachfragen, ob Ihr zu folgendem raten würdet:
Fahradfahren - und zwar vom Rathaus Pantin (südlich der RER Station Pantin) zum Flughafen Le Bourget.
Morgens gegen 7 Uhr hin, abends gegen 19 Uhr zurück - knapp 2 Wochen lang.
An sich bietet sich das an, da der Weg kurz ist und mit dem Rad bestimmt gut zu fahren ist:
http://goo.gl/maps/Aavdj
Allerdings sind einige der "speziellen" banlieues auf der Route oder in Reichweite: Pantin, Aubervilliers, La Courneuve, Le Bourget - Bobigny, Drancy sind auch nicht weit weg.
Zu Beginn fand ich meine Idee mit dem Rad eigentlich gut, nach dem Studium dieses threads aber leider nicht mehr :-/
Die Strecke läuft durch Problemviertel, befindet sich im Nordosten vor den Toren der Stadt - eigentlich hat ja quasi jeder davon abgeraten, mdort mehr als notwendig unterwegs zu sein.
Ich halte mich an den Argumenten "Ist ja ne Hauptstraße" und "ist ja noch nicht richtig dunkel, wenn ich da entlang radel" fest.
Was sind Eure Gedanken dazu?
Viele Grüße und danke für Eure Mühen!
von: Gast (Gast)26.05.2013, 01:26
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Ganz ehrlich, ich würde vom Radfahren abraten. Weniger wegen Kriminalität sondern eher weil es nirgends Radwege gibt und die Fahrt auf den Straßen mit starken Autoverkerh und rücksichtslosen Autofahren ziemlich gefährlich ist. DIe meisten Vororte haben eben noch eine Strassenkonzeption aus den 80er Jahren und sind demnach auch nicht mit Paris zu vergleichen, wo in den letzten Jahren vieles für Radfahrer verbessert wurde.
Wenn du trotzdem fahren willst solltest du aber schon vorher eine genaue Route aussuchen weil auf gut Glück durch bestimmte auf der Strecke liegende Vororte würde ich nicht fahren (morgens kein problem, aber abends). In bestimmten Strassen, vor allem abseits der Hauptverkehrsadern sind "Fremde" häufig unerwünscht und werden entsprechend "begrüsst", also aufpassen.
Mit der S-Bahn hast du 15 Minuten fahrzeit, das ist nicht viel, auch wenn ich verstehe das Radfahren immer schöner ist.
von: Gast (Gast)26.05.2013, 18:21
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Hallo zusammen,

ich bin 23 Jahre alt und habe eigentlich beschlossen als Fremdsprachenassistentin an verschiedenen Schulen in Paris eingesetzt zu werden. Nun habe ich eine Stelle erhalten, allerdings in der Académie Créteil, wozu eben auch etwas "gefährlichere" eingestufte Umgebungen zählen (Val-de-Marne, Seine-Saint-Denis). Ich habe keine Ahnung an welchen Schulen und ich dort eingesetzt werden würde (außer das es Sekundarstufe ist) und ich befürchte, da ich schon recht spät dran bin mit der Zusage, dass ich in einer weniger guten Schule landen könnte.

Zu mir: Ich bin eine recht kleine junge Frau und sehe auch nicht aus wie 23 Jahre. Ich hatte eigentlich geplant jeden Tag von Paris zu den Schulen zu pendeln, aber mittlerweile habe ich doch ein komisches Gefühl bei der Sache, weil ich auch nicht der Mut in Persona bin. Ich wäre eigentlich völlig auf mich gestellt, keine Ahnung wie schnell und ob ich dort Anschluss finden würde. Jetzt bin ich komplett überfordert und weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll Die deadline läuft in ein paar Tagen aus. Ich denke nicht, dass ich in einer Schule im totalen Brennpunkt klarkommen würde... Allerdings hatte ich mich wirklich auf meine zeit in Frankreich gefreut und wäre wohl schon traurig, wenn ich jetzt so einfach absagen würde.

ich denke auch nicht, dass es so einfach sein wird, die Stelle bei Zusage so schnell wieder verlassen zu können, da das alles über verschiedene Organisationen geht etc etc.

Ich weiß, dass mir hier keiner die Entscheidung abnehmen kann, was ich brauche sind ehrliche Einschätzungen...
Vertrauen:
von: Achim26.05.2013, 18:55
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Bonjour Gast

Das Citysam Paris Forum in dem Du Dich hier befindest ist ein Touristenforum. Hier sollen Touristen beraten werden die aus touristischen Gründen nach Paris fahren um sich touristische Ziele anzusehen.
Die von Dir genannten Rahmenbedingungen sind auch noch sehr unbestimmt.
Eventuell bekommst Du über Facebook oder Twitter eher Kontakte die Dir weiterhelfen können. Ansprechpartner könnte auch der studentische Auslandsdienst oder das Goethe Institut in Paris sein.

Ich wünsche Dir Erfolg wie auch immer Du Dich entscheidest.
Gruß von Achim
von: Gast (Gast)26.05.2013, 22:07
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Hallo Gast,
solange du keine konkreten Schulnamen zitieren kannst, kann dir leider niemand weiterhelfen. Versuche doch mal nachzufragen wo genau du eingesetzt wirst. Denn in den von dir genannte "Umgebungen" gibt es alles, von völlig harmlos bis "Ghetto-Schule". Allerdings werden Fremdsprachenassisten in letzteren Schulen generell weniger eingesetzt, weil deren Schüler äußerst selten Deutsch lernen (Deutsch lernt eher wer reich ist) Andererseits ist es auch so, dass du als Ausländerin selbst in einer weniger guten Schule keine größeren Probleme haben solltest. Die Jugendlichen respektieren Nicht-Franzosen nämlich meist mehr als Franzosen.
von: Gast (Gast)27.05.2013, 19:48
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Danke für deine Antwort ! Leider kann ich noch keine konkreten Schulnamen nennen. Ich mache mir eigentlich auch weniger Sorgen um die Schulen selbst als mehr um die Tatsache jeden Tag alleine als Mädchen durch die Gegend zu fahren, da ich geplant hatte aus Paris dorthin zu pendeln...
von: Gast (Gast)27.05.2013, 20:22
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Das Pendeln Vor- und Nachmittags sollte kein Problem sein, zumindest was Metro/RER angeht. Bei Bussen sind manche Linien bereits tagsüber unangenehm. Abends solltest du nach Möglichkeit RER meiden, vor allem die Linie D in den weiter von Paris entfernten Bahnhöfen. Und Busse dann erst recht. Insgesamt aber kein Probelm mit dem pendeln wenn es abends nicht zu spät wird und du kritische Buslinien meidest.
von: Roman (Gast)31.05.2013, 20:38
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Hallo alle miteinander,
ich verfolge diesen Thread hier schon seit geraumer Zeit, da auch ich ein persönliches Interesse an der Thematik habe. Ich absolviere nämlich im Rahmen meines Studiums ein Praktikum in einem kleinen Ort etwas südlich von Saint-Germain en Laye gelegen. Momentan lebe ich noch in einer Auberge, aber für die restlichen 2 Monate suche ich im Moment eine Wohnung (bevorzugt zwischen Paris und Fourqueuy, bzw Saint Germain). Heute habe ich auch ein recht schönes Haus mit mehreren Bewohnern besichtigt, es liegt in Colombes. Nun zu meinen Bedenken. Ich habe eigentlich kein Problem mit "sozialen Brennpunkten" oder etwas ärmeren Gegenden, solange es nicht zu extrem ist. Ich habe nur etwas Bedenken wegen meinem Auto, es hat nunmal ein deutsches Kennzeichen und und ist auch nicht unbedingt als Klapperkiste zu bezeichnen. Muss ich da irgendwas befürchten wenn ich es auf der Straße parke? Für die Experten hier; die Straße heißt rue des avants, nur so als Orientierungspunkt. Für Infos zu Colombes generell wäre ich natürlich auch sehr dankbar.
Gruß,
Daniel
von: Julien (Gast)02.06.2013, 02:42
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Hallo Roman,

hmm, wie könnte man wohl die Gegend (anhand der Strasse) beschreiben in der du dir das Haus angeguckt hast..

Ich drücke es mal so aus:

Eine eher ruhige & verhältnismäßig nette Gegend der Vorstadt COLOMBES, welche regelmäßig wegen Banden-Kriegen/Überfällen/Razzien usw. in den Schlagzeilen landet. Die Stadt ist ohnehin mehr von der Unterschicht statt von wohlhabenen Bürgern der Überschicht bewohnt.
Bekannt ist Colombes insbesondere wegen seinem starken Drogenhandel, der sich in mehreren Vierteln der Stadt verteilt und dort einen regelrechten Supermarkt des Rauschgiftes darstellt.

Aber wie gesagt, das findet nicht dort statt wo du dein Haus besucht hast - daher soltle dich das weniger einschränken, zumal Colombes ja auch nicht gerade klein ist (85.000 Einwohner). Außer du bist vor Ort öfters unterwegs, dann kommt es aber auch wieder drauf an WO.

Das mit dem Auto ist so ne Sache, die nicht ganz Risikofrei ist.
Selbst wenn sich das Haus in einer eher mittelschichtigen Häuser-Gegend befindet, ist die Armut dort nicht weit...und arme Menschen suchen da, wo die Leute wohnen die Geld haben.
Auto-Einbrüche/Diebstähle, Einbrüche überhaupt stellen allgemein sicherlich ein erhöhtes Riskio in Colombes dar, egal wo man wohnt.
Wenn du daher eine nicht ganz unschicke Karre fährst (wesentlicher Punkt!), welche zudem noch ein deutsches Kennzeichen hat (sehr beliebt in Frankreich!), wäre es besser und sicherer auf Dauer nach einer Garagen-Lösung ausschau zu halten...meine Meinung.
von: Gast (Gast)03.06.2013, 18:34
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Ich stimme Julien zu. Es handelt sich hier um ein sicheres Viertel von Colombes allerdings sind gerade in diesen "sicheren" Vierteln Autoaufbrüche recht häufig. Man muss daran denken dass sich in wenigen Kilomtern Enfternung soziale Problemviertel befinden. Die problematischen Leute aus diesen Vieteln velrassen ihr Viertel zwar nur selten, aber wenn, dann meistens um in reicheren Gegenden nach interessanten Dingen zu suchen. EIn deutsches Kennzeichnen fällt in der Gegend natürlich sofort auch und erhöht das Risiko. Ich persönloch sehe in letzter Zeit immer wieder aufgebrochene Autos mit deutschem Kennzeichen, selbst innerhalb von Paris, die z.B. in der Nahe der Porte d Orleans geparkt sind und das ist eigentlich eine gute Gegend. DIe Leute sind aber auich selbst schuld, wie kann man so naiv sein und sein Auto dort stehen lassen nur um etwas Parkgebühren in der Innenstadt zu sparen.
Vertrauen:
von: AdministratorAdministrator Citysam04.06.2013, 09:15
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Liebe Paris-Freunde,

zum Thema Nachbarschaft und Sicherheit in Paris wurde in diesem Thread unserer Meinung alles gesagt. Allgemein kann man wohl festhalten, dass Paris genauso sicher ist wie viele andere große Städte in Europa. Man sollte sich in Paris, genauso wie in München, Hamburg oder Berlin, mit gesundem Menschenverstand bewegen, dann ist es eine sehr schöne und sichere Stadt. Sicherlich gibt es wie überall gute und schlechte Gegenden. Wir möchten aber niemandem Angst machen und an dieser Stelle die Stadt und deren Vororte nicht schlecht reden. Dieses Thema haben wir daher vorerst geschlossen.

Ansonsten wünschen wir Euch viel Spaß in Paris!

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